10. Symposium Communications for Energy Systems

Workshops

Die ComForEn bringt Expert*innen aus dem Bereich Energiesysteme und Informations-/Kommunikationstechnik zusammen, um vor dem Hintergrund laufender österreichischer Forschungsprojekte im Umfeld von Smart Grids aktuelle Fragestellungen und Herausforderungen zu diskutieren.
Im Rahmen der Fachtagung werden auch themenbezogene Workshops abgehalten. Es bietet sich die Gelegenheit, die anwesenden Expert*innen hier mit einzubeziehen und die Tagung als Vernetzungskatalysator zu nutzen. Für Fragen zu den Workshops wenden Sie sich bitte an comforen@ait.ac.at.

Workshop 1:  Energy Communities – technische Lösungen versus rechtliche/regulatorische 
Rahmenbedingungen 
(Organisation/Moderation: DI Dr. Mark Stefan / DI Dr. Tanja Tötzer, beide AIT)

Zeit: Dienstag, 15. Oktober 2019, 13:30-17:00 (inkl. Kaffeepause)

Beschreibung: Das Thema 'Energiegemeinschaften' und die Möglichkeiten, die lokal erzeugte Energie optimal zu nutzen, zu speichern oder diese innerhalb der Gemeinschaft zu verkaufen wird in zahlreichen Forschungsprojekten untersucht. Die rechtlich-regulatorischen Rahmenbedingungen erlauben den Einsatz der erprobten technischen Innovationen derzeit noch nicht.  Im Workshop werden die nationalen Forschungsprojekte Blockchain Grid, Peer2Peer im Quartier und SonnWende+ in einem kurzen Überblick vorgestellt, sowie die rechtlichen und regulatorischen Schranken für deren Umsetzung und Vorschläge zur Anpassung der Rahmenbedingungen erläutert. Alle Teilnehmer*innen sind eingeladen, Anforderungen an rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen zu erarbeiten, welche die Umsetzung von innovativen Lösungen (z.B. Blockchain-basierter Peer-to-Peer Energiehandel in Gemeinschaften) ermöglichen.

Zielgruppe: Netzbetreiber, Lieferanten, Forschung und Entwicklung, Regulatoren

 

Workshop 2: Software Defined Networking (SDN) für Energienetze  (Kontakt: Dr. Oliver Jung, AIT)

Zeit: Dienstag, 15. Oktober 2019, 13:30-17:00 (inkl. Kaffeepause)

Beschreibung: Das Thema Software Defined Networking (SDN) als Virtualisierungskonzept für Kommunikationsnetze ist ein Architekturansatz, der gerade in letzter Zeit mehr und mehr Beachtung bei den Betreibern von Energienetzen findet. Die wesentliche Neuerung, die SDN mit sich bringt, ist die Trennung der softwarebasierten Control Plane von der Data Plane. Die Control Plane wird durch eine zentrale Intelligenz, den SDN Controller, realisiert, während die Switches in der Data Plane nur noch für die Weiterleitung des Netzverkehrs zuständig sind. Software Defined Networking bietet Lösungen für praktische Kernfragen der Energienetze wie beispielsweise die Cross-Layer-Optimierungen zwischen Energie- und Kommunikationsnetzen, Integration von Legacy-Komponenten oder der zeitnahen Prüfung der Systemintegrität.

Dieser Workshop wird vom Forschungsprojekt VirtueGrid veranstaltet, in dessen Rahmen die Anwendung von Software Defined Networking und anderen Virtualisierungslösungen in Energienetzen untersucht wird. Ziel ist es, den Teilnehmer*innen einen Überblick zu geben, welche Vorteile die Einführung von SDN in Energienetzen haben kann. Es werden auch verschiedene Anwendungen präsentiert, die im Projekt VirtueGrid näher untersucht bzw. entwickelt wurden.

Zielgruppe: LösungsanbieterInnen, NetzbetreiberInnen und Forschung und Entwicklung